Beleuchtung

Die Kunst der Beleuchtung: UVB, LED und PAR

Meistern Sie das Lichtspektrum. Entdecken Sie, wie Sie die Sonne simulieren können.

Bioactive Lighting

Die Sonne simulieren

Beleuchtung ist der am meisten missverstandene Aspekt. In einem bioaktiven Terrarium müssen Sie Wärme, sichtbares Licht und UVB separat reproduzieren.

Ohne richtiges Licht verhungern Pflanzen und Reptilien erkranken.

⚠️ Der Mythos der Heizmatte: Heizmatten erwärmen nicht die Luft, sondern nur das Glas. Verwenden Sie immer Deckenheizungen (Lampen).

1. UVB-Strahlung: Leben für Ihr Reptil

Reptilien benötigen UVB, um Vitamin D3 in ihrer Haut zu synthetisieren.

  • Lineare T5-Röhren: Verwenden Sie niemals Kompakt-Spirallampen. Nutzen Sie immer T5-HO-Röhren.
  • Ferguson-Zonen: Ein Bartagam braucht 12-14% UVB, ein Leopardgecko nur 7%.
  • Abstand: Das obere Netzgitter blockiert 30-50% des UVB-Lichts.

2. LED-Beleuchtung: Botanischer Treibstoff (PAR)

Pflanzen interessieren sich für die photosynthetisch aktive Strahlung (PAR).

  • Vollspektrum (6500K): Suchen Sie nach LED-Leisten, die das Sonnenlicht am Mittag nachahmen.
  • Durchdringung: Bei hohen Terrarien benötigen Sie sehr starke LEDs.

3. Heizung: Infrarotstrahlung (IR)

Die Sonne erwärmt Objekte durch Infrarotstrahlung.

  • Halogen-Wärmelampen: Die beste Tageslicht-Wärmequelle (IR-A und IR-B).
  • Keramik-Heizstrahler (CHE): Perfekt für die Nacht, da sie kein sichtbares Licht abgeben.

4. Positionierung: Den Gradienten schaffen

Alle Licht- und Wärmequellen müssen auf einer Seite des Terrariums gruppiert werden.

So entsteht ein perfekter Gradient: eine warme Seite zum Sonnen und eine kühle Seite zum Zurückziehen.

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